Spono revanchiert sich deutlich für die Hinspielniederlage

Dass sich die Mannschaft von Spono Nottwil für die bittere Heimniederlage vor 2 Monaten
revanchieren wollte, war jedem in Basel klar. Und wer die Reaktion des Spono-Trainers
Urs Mühlethaler am Ende des Hinspiels miterlebte, der wusste genau, was auf Basel
zukommt. 
So ging Spono von Anfang an sehr aggressiv und mit grossem Tempo ins Spiel. Sie
wollten von Anfang an keinen Zweifel aufkommen lassen, wer das Spielfeld am Schluss als
Sieger verlassen soll. Vor allem in der Offensive bekundeten die Baslerinnen enorme Mühe
mit der agressiven, offenen Deckung von Spono Nottwil. So stand es nach gut 7 Minuten
bereits 1 : 5 für die Gäste.

So ging es weiter, am Spiel änderte sich auf Basler Seite nur wenig. Und wenn man doch
mal in den Abschluss kam, war Torhüterin Fabienne Huber eine schwer zu überwindende
Hürde. Nach 16 Minuten (Stand 4 : 10) war Basels neuer Trainer Bertschinger genötigt,
ein erstes Timeout einzuziehen, was aber nichts am Spiel änderte. Spono hielt das
Geschehen im grossen und ganzen unter Kontrolle. Trotz allem wäre es vielleicht
„interessant“ geworden, hätte man in der 1. Halbzeit nicht 3 Penaltys verschossen. Basel
stand in der Abwehr ebenfalls gut, was der Halbzeitstand von 7 : 12 bestätigte. 
Die 2. Halbzeit ging im gleichen Stil weiter. Spono hielt das Geschehen unter Kontrolle,
konnte sich aber auch nicht viel deutlicher absetzen als mit 6,7 Toren. Basel war aber
anderseits auch nicht in der Lage, näher an Spono heranzukommen. Als Clarissa Waldis in
der 48. Minute zum 14 : 21 traf, konnte noch niemand erahnen, wie das Endresultat
ausschauen könnte. 
Aber ab Minute 48 ging gar nichts mehr auf Basler Seite. Wie wenn man den Stecker
rausgezogen hätte, wurden die letzten 12 Minuten zum Disaster (0 : 12!). Während Spono
Tor an Tor reihte, traf Basel in den letzten 12 Minuten kein einziges Mal mehr. So endete
das Spiel mit einer diskussionslosen 14 : 32 Schlappe.  
Es war logisch und zu erwarten, dass Spono in Basel ein anderes Gesicht zeigen wird. Aber
mit nur 35 Abschlussversuchen, aber über 25 technischen Fehlern ist es unmöglich, ein
einigermassen „vernünftiges“ Resultat zu erzielen. Sicher wird man über dieses Spiel
nochmals sprechen müssen, vor allem über die letzten 12 Minuten. Sonst soll man dieses
Spiel schnell vergessen. Leider konnte man so nicht mit einem wenigstens ehrenvollen
Resultat in die Weihnachtspause gehen.

Rückfragen:
Roger Bertschinger, Trainer                079 842 19 95
Remy Geiser, Co-Trainer                   079 689 02 90
Peter Sammarchi, Medien                  079 221 55 76

 

Frauenhandball – SPAR PREMIUM LEAGUE (Qualifikation, Runde 13)
 
ATV/KV Basel – Spono Eagles, Nottwil  –  14 : 32 (7 : 12)
 
Ort: Rankhofhalle, Basel – 250 Zuschauer – SR: Christinet / Makhlouf
 
Strafen:  4 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Nottwil.
 
ATV/KV Basel:  Ort/Hegemann (Torhüter); Csebits (3), Scherb (1), Nyffenegger (4),
Milijkovic, Ebi, Estermann, Waldis (1), Bachmann (2/1), Senn (3), Schluchter, Puskar, A.
Rösler.
 
Spono Nottwil: Huber/Aegerter/Troxler (Torhüter); L. Frey (8), Ramseier (2), Matter
(8), Egli (2), Fatkic, Hodel (4/1), Furrer (2), Calchini (1), N. Frey (5), Willimann.
 
Bemerkungen:
 
Basel ohne Mezei, Zamorano, Pelka (verletzt), M. Rösler (abwesend),
Nottwil ohne Wyder, Arnet, Heini (verletzt). Basel und Spono verschiessen je 3 Penalties.